Welche Tasche passt zu mir? Teil 2

Mamma Mia

 

Mamma Mia: Diese Farben! Das war unser erster „Kampf“ mit dem italienischen Geschmack. Die Italiener neigen ja mit einem Augenzwinkern dazu, zu sagen: „De Geschmacke macken wir!“ Natürlich begleitet von der landesüblichen Handbewegung. Wir wollten die Tasche innen mit rotem Alcantara haben. DAS geht in Italien überhaupt nicht. Taschen müssen innen schwarz sein, wurde uns erklärt. Also haben wir dem Maestro, unserem Bruder Angelo, eine Geschichte erzählt: „Es war einmal ein Autoschlüssel. Er wurde in seiner Jugend in einer Tasche „verloren“. Ganz einsam lag er in diesem schwarzen Loch. Niemand konnte ihn finden – er war auch schwarz. Ein sogenannter „Tarnschlüssel“.“ Der neue Schlüssel hat 160.– Euro gekostet. Erst Wochen später ist der verschollene Schlüssel wieder aufgetaucht. Wäre die Tasche innen rot gewesen, wäre das nicht passiert. Dieses Argument hat gewirkt – wir haben die erste Tasche mit rotem Interieur bekommen. Die „Mamma Mia“ ist Anitas Überlebenstasche. Da hat alles Platz was Frau unterwegs braucht. Und das ist viel! Viel Platz mit langen Umhängegurten für die Schultern. Perfekter Shopper. Super für die Versammlung, wenn man gerne mehr dabei hat. Übrigens, wir haben dann noch den Hinweis bekommen, dass Ferrari-Schlüssel rot sind.

Figura

Figura: Angefangen hat alles mit der „Bella“, einer kleinen, süßen Tasche in der man wenig Platz hat. Wir wollten eine kleine, süße Umhängetasche in der wenigstens ein Tablet und Zeitschriften Platz haben. Mit diesen Vorgaben sind wir ins Taschenwunderland Italien gefahren. Das Ergebnis: Die „Figura„, die ob ihrer femininen Anmutung ursprünglich „90-60-90“ heißen sollte. Wurde aber konfisziert 😀

 

 

Moni Grasso

Moni Grasso: Kein netter Name. Heißt übersetzt „Die fette Monika“. Stimmt aber überhaupt nicht – wenn man sie von außen sieht. Aber wenn man weiß, was alles Platz hat, weiß man auch, wie sie zu diesem Namen kommt. Eine klassische Messenger-Tasche mit Überschlag und sehr breitem Umhängegurt. Macht das Tragen angenehm. Und was alles Platz hat: Tablet, Zeitschriftenschuber, Notizmäpple, Taschentücher und Gummibärlis.

Franco Grasso

Franco Grasso: Kein netter Name. Heißt übersetzt „Der fette Frank“. Stimmt aber nur, was das Interno betrifft. Innen ist richtig „fett“ Platz. Neben dem Üblichen wie Tablet, Zeitschriftenschuber, Notizmäpple und sonstigem Mitgenehmse, ist noch extra ein Fach für einen kleinen Schirm eingenäht. Denn was macht man, wenn es Wasserbäche regnet? Man nimmt einen Schirm mit – am besten die Version „Sintflut“. Aber wenn man nicht genau weiß, ob es regnet oder nicht. Was dann? Wo soll er untergebracht werden? Na, in der „Franco Grasso“. Hat „fett“ Platz. Und keine Angst vor dem Gewicht. Der breite Umhängegurt verteilt das angenehm auf der Schulter.

 

 

Hilly’s Alte Schule

 Hilly’s Alte Schule: Hilli kam eines Tages zu uns, und meinte, dass wir einen Rucksack brauchen. Etwas cleanes. Nicht so verspielt. Am besten so ähnlich wie die alten Schultaschen aus dem 50ern. Ein bisschen Luxus darf aber sein. Innen ist er mit handschmeichlerischem Alcantara gefüttert. Sieht auf dem Rücken super aus. Eine „Hilliy’s Alte Schule“ durfte mit Rebecca nach Glasgow reisen (siehe Blogeintrag). Wird von Jungs und Mädels gleichermaßen gern getragen. Man hat die Hände frei. Innen ist ein Fach, das extra mit einem Reißverschluss geschützt ist. Selbst wenn jemand reingreifen sollte müsste er noch zusätzlich einen Reißverschluss öffnen. Wir schwierig. Auch für Meisterdiebe. Super für Fahrradfahrer. Groß genug für ein 13″ Notebook. Bücher und Zeitschriften sowieso. Schönes, robustes Glattleder.

 

Principessa

Principessa: Das ist was für kleine und große Mädchen, die gerne mal Prinzessin wären. Das süße, verspielte Aussehen täuscht über den unglaublich Nutzwert der Tasche hinweg. Wer gern eine Studienbibel mitnimmt – die Principessa schluckt sie mit der Gelassenheit des Hochadels. Hat also viel Platz. Perfekt für die Versammlung da sie, bedingt durch ihre Form, nicht umfällt. Steht wie’ne Eins!

 

 

 

 

D-Doll

D-Doll: Das Gegenstück zu „Hilly’s Alte Schule“. Etwas verspielt und doch zeitlos. Feminin. Hat unglaublich viel Platz. Hier ist die Gefahr, dass man zuviel einpackt. Der „D-Doll“ schluckt es. Der Rücken vielleicht nicht mehr. Perfekt ist, dass dieser Rucksack auch steht, wenn er völlig leer ist. Da fallen die meisten wie eine leere Plastiktüte zusammen. Der „D-Doll“ wahrt die Form.

 

 

Primavera

Primavera: So eine schöne Tasche in Flechtoptik. Bag-in-Bag System. Die Innentasche kann Frau raus klipsen. Dann hat sie einen riesigen Shopper. Tolle Farben. Jetzt für den Sommer in knalligem Rot, leuchtendem Orange und für den Herbst zusätzlich noch in Taupe. Die „Primavera“ bietet viel Platz – mehr als die meisten Tragen wollen. Schöne lange Umhängegurte machen sie zur perfekten Schultertasche.

 

 

 

 

 

Hey Leute

Hey Leute: DIE TASCHE für den Predigtdienst. Unser Bestseller. Viele tolle Farbkombinationen. In der großen Innentasche hat ein Tablet Platz. Dazu ein „Zeitschriftenschuber“ und wer will auch noch ein „Notizmäpple„. In der Tasche vorne kann man Gebietskarten, Ausweise oder Einladungen verstauen. Oder eine kleine Bibel. Und dann noch das kleine Seitenfach. Gut für Einladungen, Geldbörsen, Ausweise etc. Die „Hey Leute“ ist extrem praktisch, da alle Fächer leicht zugänglich sind. Keine Umschlagklappe, die geöffnet werden muss. Durch die Position der Ösen für den Gurt liegt die Tasche eng am Körper, was das Tragen angenehmer macht.

 

 

Ein Gedanke zu „Welche Tasche passt zu mir? Teil 2

  1. Gundi Lebbäus Antworten

    Hallo , habe seit kurzem die Primavera. War ein Überraschungsgeschenk meines Mannes . Bin sehr glücklich darüber. Mir gefällt von Form und Größe aber auch die Figura. Nur mit den Farben — Huh. Eine Chance auf weinrot, braun o. schwarz gibt es nicht ? Ich werde auf jeden Fall eure Modelle. „observieren „. Es grüßt euch Gundi

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.